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KLEMENTHOF

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Bergtouren

 

Brixen und Umgebung

 

Plosegipfel
(2487 m), Zirmhöhenweg und Freienbühel

 

Die Höhenwege auf der Plose sind im Sommer ein beliebtes Wanderziel und sind für jeden geübten Wanderer mit entsprechender Ausrüstung leicht und ungefährlich zu begehen. Ein herrlicher Panoramablick und Möglichkeiten zur gemütlichen Einkehr machen diese Wanderungen zum unvergesslichen Bergerlebnis.

Höhenunterschied
Anstieg: 450 m
Abstieg: 1400 m
Wegzeit: 5.45 Std.
Autobuslinie: Brixen-St. Andrä-Umlaufbahn-Talstation

Beschreibung

Anfahrt Brixen-St. Andrä-Talstation der Umlaufbahn 8 km (1067 m).
Auffahrt zur
Bergstation/Kreuztal (2050 m).
Der Steig Mark. 7 (Hinweise) folgt ab Kreuztal weitgehend dem Verlauf der mäßig ansteigenden Skipiste und führt zur
Plosehütte (2466 m, 1.15 Std., eindrucksvoller Nahblick zur Geislergruppe und zu den Westlichen Dolomiten).
Vom Schutzhaus führt ein Fahrweg ansteigend nach Norden und im ebenen Kammbereich (technische Anlagen) zum
Telegraph (2487 m, großartiger Rundblick). Absteigend folgt man dem gut begehbaren Steig über den teils felsig abbrechenden Nordgrat bis zur Plosescharte (2219 m) und weiter am Westhang den etwas steinigen Serpentinen zur Ochsenalm (2085 m, 1.00 Std., Jausenstation).
Nun führt der Zirmhöhenweg Mark. 30 in nahezu eben verlaufender Panoramawanderung, Mulden und Vorsprünge des Plose-Westabhanges ausgehend, mit Tiefblick in den Brixner Talkessel, nach Kreuztal zur Bergstation der Umlaufbahn zurück (2050 m, 1.30 Std.).
Die Wanderung kann hier fortgesetzt werden oder man fährt wieder mit der Umlaufbahn zurück nach St. Andrä.
Die Wanderung zum
Freienbühel fortsetzend, folgt man dem Fahrweg oder dem Steig Mark. 3 (Hinweise) zum südlich unterhalb liegenden Kreuztal-Sattel, wandert dort einige hundert Schritte auf der Plosestraße abwärts und zweigt rechts (Hinweis) auf den Steig Mark. 3 ab, der im Bereich der bewaldeten Kammlinie südwestwärts zum Wallfahrtskirchlein am Freienbühel führt (1770 m, 0.45 Std.). Im großen Bereich des Kleranter und Mellauner Waldes nordwärts absteigend, folgt man dem Steig Mark. 5 (auch Kreuzwegstationen). Nach Querung der Trametsch-Skipiste weiter absteigend, gelangt man zum Niederrutznerhof und folgt dort der Hofzufahrt zum großen Parkplatz der Umlaufbahn-Talstation (1067 m, 1.15 Std.).

 
     
Peitlerkofel
(2875m)
Ausgangspunkt
Parkplatz Zanser Alm (1680m) in Villnöss
Höhenunterschied
Anstieg: 1200m
Abstieg: 1200m
Gehzeit: 7 Std.
Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
Einkehrmöglichkeit
Gampenalm, geöffnet vo Ende Mai bis Anfang November, Tel. 0472 840 001 oder 348 272 15 87, Übernachtung
Schutzhaus Schlüterhütte, geöffnet von Juli bis Oktober, Tel. 0472 840 132 oder 347 266 76 94, Übernachtung

Kurzbeschreibung
Vom
Parkplatz Zanser Alm folgt man der Straße Richtung Pension Sass Rigais, ein Forstweg führt dort durch Wiesen, dann im Wald am Bach entlang taleinwärts bis zum Bereich von Tschantschenon. Man trifft dort auf die Straße, die von der Zanser Alm am Schatthang entlang und weiter zur Schlüterhütte führt. Die Kehren abkürzend, steigt man zur Gampenalm an (2062m, 1 Std.). Der Steig Mark. 35 führt durch die Wiese zum felsigen Steilhang, man steigt dort in Kehren und oberhalb über Grashänge und Erosionsgräben zur Schlüterhütte an (2297m, 45 min.). Man folgt nun der Mark. 4, vom Schutzhaus nordostwärts ansteigend, zum nahen Kreuzkofeljoch (2340m, Hinweise), dort im flachen Grasgelände nach Norden zum Kreuzbergsattel und in längerer Querung an den ostseitigen Grashängen entlang zur Peitlerscharte (2357m, 45 min.). Klettersteigausrüstung notwendig!Der Steig führt nun am steilen Grashang ansteigend nach Nordosten und durch die felsdurchsetzte, steile Grasmulde am Südhang des Berges in vielen Kehren, im oberen Bereich im Felsgelände, zum breiten Sattel beim Gipfelaufbau (2765m, 1 Std.).Der über eine gratartig vorspringende Felsrippe führende Anstieg erscheint steil und abweisend verläuft aber durch die Sicherungen unschwierig und nicht besonders ausgesetzt. Nach Überwindung der gesicherten Felsen führt der schotterige Steig zum breiten Gipfel des Peitlerkofels (2875m, 30 min.). Absteigend folgt man wieder dem Anstiegsweg nach Zans (3 Std.). 

 
     
Wilde Kreuzspitze (3.135 m)

Ausgangspunkt
Fane-Parkplatz in Vals (1720m)

Höhenunterschied
Aufstieg: 1415m
Abstieg: 1415m

Gehzeit
Aufstieg: 4 ½ Std.
Abstieg: 3 Std.

Schwierigkeitsgrad
Für konditionierte, trittsichere Bergsteiger einfache Tour

Beste Jahreszeit: Spätsommer/Herbst

Einkehrmöglichkeit
Gatterer Hütte, Fanealm, Mitte Mai bis Anfang November, Tel. 0472 547 119, Tagesbetrieb
Zingerle-Hütte, Fanealm, Mitte Mai bis Ende Oktober, Tel. 0472 547 130, Tagesbetrieb
Brixner Hütte, Anfang Juni bis Ende Oktober, Tel. 0472 547 131, Übernachtung

Kurzbeschreibung
Vom großen Parkplatz (1720m) führt die Straße zur
Fane Alm (1739m), dem idyllischen Almdorf. Links am Hang zweigt ein Weg Mark. 17 ab und führt durch die steile, wildromantische Schrammeschlucht. Der Markierung folgend wandert man nordwärts hinauf bis zur Weggabelung und links ab zur Labesebenalm. Nun auf dem Steig Nr. 18 zuerst mäßig steil taleinwärts und dann rechts abzweigend über begraste Hänge hinauf zum Wilden See (2 ½ Std.). Der Weg führt weiter zur Wilden Kreuzspitze (2 Std.) mit herrlichem Rundblick auf die Hochgebirgslandschaft der Pfunderer Berge.

Variante: Für Gehtüchtige mit Bergerfahrung ist auch der Aufstieg über die Rauhtalscharte (2808m) und der Abstieg über die Brixner Hütte (2270m) zu empfehlen. 

 
     
 

Klausen und die Eisacktaler Dolomiten

 
Kassianspitze
(2581m)

Ausgangspunkt
Parkplatz Steineben (1544m)

Höhenunterschied
Anstieg: 1037m
Abstieg: 1037m

Gehzeit
6 Std. (Auf- und Abstieg)

Schwierigkeitsgrad
Für trittsichere, gehgewohnte Bergsteiger einfache Bergtour

Beste Jahreszeit: Spätsommer/Herbst

Einkehrmöglichkeit
Klausnerhütte, Pfingsten bis Anfang November, Tel. 0472 545 194, Übernachtung
Schutzhaus Latzfonser Kreuz, Juli bis September, Tel. 0472 545 017, Übernachtung

Kurzbeschreibung
Vom Parkplatz Steineben führt ein Weg über die Lahnwiesen nordwärts ansteigend zur Klausner Hütte (1923m, 1 Std.). Man folgt dort dem breiten Fahrweg Mark. 17, vorbei bei der Rungger Hütte um den Bergrücken zum Plankenbach. Nach dem Bachgraben führt ein etwas steiler Saumweg zum Schutzhaus Latzfonser Kreuz (2311m, 1 Std. 15 min., Wallfahrtskirche mit dem sagenumwobenen schwarzen Kruzifix). Der Fußweg führt zum Wetterkreuz über eine steinige Weide. Man zweigt rechts auf Steigspuren ab und steigt durch den etwas steilen Bergkessel nach Norden an. Am kleinen Kassiansee vorbei, gelangt man zum Sattel westlich des Gipfels und kurz rechts zur Kassianspitze (2581m, 45 min., Gipfelkreuz, schöne Rundsicht). Man steigt über den etwas steilen, mit Geröll bedeckten Nordgratrücken weglos zur Fortschellscharte ab (2290m). Weiterhin weglos erreicht man über den begrasten Südhang den Gipfel des gegenüber aufragenden Plankenhorns (2543m, Tiefblicke in das Durnholzer- und Schalderer Tal). Nun folgt man dem Kamm zur Satteleinsenkung und erreicht über den Westhang die Lorenzispitze (2483m, 1.30 Std.). Der Abstieg führt über den im oberen Teil felsigen Südkamm, anfangs weglos, dann auf Steigspuren zur Rungger Hütte, von dort auf dem Anstiegsweg zur Klausner Hütte und zum Ausgangspunkt (1.30 Std.).

 
     
 

Sterzing und Umgebung

 
Hochfeiler
(3.510 m)

Ausgangspunkt
Parkplatz bei der dritten Kehre der Pfitscher-Joch-Straße (1.700 m)

Höhenunterschied
Aufstieg: 1.810 m
Abstieg: 1.810 m

Gehzeit
Aufstieg: 5 Std.
Abstieg: 4 Stunden

Schwierigkeitsgrad
Für gehgewohnte und trittsicherer Bergsteiger unschwierig

Beste Jahreszeit: Sommer/Herbst

Einkehrmöglichkeit
Hochfeilerhütte: geöffnet von Mitte Juni bis Anfang Oktober, Tel. 0472 646 071, Übernachtung

Kurzbeschreibung
Auf markiertem Bergpfad Nr. 1 vom Parkplatz in gut 3 Std. zur
Hochfeilerhütte (2.710m). Gleich hinter der Hütte überwindet man eine kurze Steilstufe (Drahtseile). Man erreicht den Grat zwischen Gliderferner und Weißferner und steigt in gut 2 Stunden zum Gipfel Hochfeiler. Zuletzt geht es über den Blockgrat hinauf, der im Frühsommer firnbedeckt ist. In diesem Fall ist Hochtourenausrüstung empfehlenswert. Am Gipfel genießt man herrliche Ausblicke über die gesamten Zillertaler Alpen, zu den Dolomiten, zur Ortlergruppe und zu den Stubaier Alpen. Zurück geht es auf dem Anstiegsweg.

 
Becherhütte mit Gipfelziel Wilder Freiger
(3.418m)

Ausgangspunkt
Bergwerksmuseum Schneeberg/Maiern in Ridnaun (1426m)

Höhenunterschied
Aufstieg: 1800m
Abstieg: 1800m

Gehzeit
Aufstieg: 6 Std. bis zur Becherhütte

Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvolle Bergtour

Einkehrmöglichkeit
Aglsbodenalm, ganzjährig geöffnetTel. 347 110 47 26, Tagesbetrieb
Grohmannhütte, von Anfang April bis Mitte Oktober, Tel. 338 160 98 72 oder 0472 758 175, Übernachtung
Teplitzerhütte, von Mitte Juni bis ca. Ende September, Tel. 0472 656 256, Übernachtung
Becherhaus, (höchstgelegenstes Schutzhaus Südtirols) von Anfang Juli bis ca. Ende September, Tel. 0472 656 377 (Hütte) oder 348 600 57 34, Übernachtung
www.becherhaus.com

Kurzbeschreibung
Vom
Bergwerksmuseum Schneeberg rechts über die Brücke und den breit ausgetretenen Bergweg folgend sanft ansteigend bis zu den Hochweiden des Aglsboden. Mark. 9 führt in zwei steilen Anstiegen zu einem klammartigen Tal hinauf und zur kleinen Grohmannhütte CAI (2254m). Weiter zur nahen Teplitzer Hütte (2586m, 3 St. 30 min.). Der Mark. 9 weiter folgend zu den glatt geschliffenen Felsbänken. Hier nicht den alten Spuren nach in den Moränenschutt hinunter, da die ursprüngliche Steiganlage verschüttet und aufgegeben ist. Statt dessen auf den blanken Felsen den Steindauben nach und durch einige seilversicherte schmale Bachrinnen hindurch. Vor dem Wegbeginn am steilen Becherfelsen auf 2800m erfolgt die erste, allerdings harmlose Gletscherquerung. Darauf über den seilversicherten Südsporn hoch zur Becherhütte (2 Std. 30 min).
Ab Becherhaus Abstieg zum nahen
Übeltalferner (3157m), den blockigen Südgrat (einige Seile) entlang zum Vorposten Signalgipfel (3393m) hinauf und an der Nahtstelle zwischen Fels und nordseitigem Eis flach weiter zum nahen Hauptgipfel des Wilder Freiger (Gipfelkreuz, 1 Std.)

Pflerscher Tribulaun
(3097m)

Ausgangspunkt
Kleiner Parkplatz auf der linken Bachseite, kurz oberhalb der Höfe von Hinterstein (1.470m).

Höhenunterschied
Aufstieg: 909m bis Hütte, weitere 2188m bis Gipfel

Gehzeit
2 Std. bis Hütte, weitere 4-5 Std. bis Gipfel

Schwierigkeitsgrad
Bis Hütte einfache BergwanderungBis Gipfel anspruchsvolle Klettertour

Beste Jahreszeit: Mitte Juli bis Mitte September

Einkehrmöglichkeit 
Tribulaunhütte (2378m), Mitte Juli bis Mitte September, Tel. 0472 632 470 oder 0472 770 050, Übernachtung

Kurzbeschreibung
Vom Parkplatz aus der Markierung 8 folgend über den Pflerscherbach, dann ein kurzes Stück auf der nördlichen Bachseite bis zu einer Wegverzweigung. Rechts über Gras- und Buschhänge aufwärts. Im Gelände allmählich nach rechts, in Serpentinen zwischen rundgeschliffenen Felsen hindurch und über einen Steilhang zu einer Geländekante, am Fuße des Pflerscher Tribulauns. Durch ein flaches Tal der Mark. 7 folgend Tribulaunhütte.

Aufstieg zum Tribulaun: Kletterei im mittleren Schwierigkeitsbereich (UIAA 2-3°), brüchig und steinschlaggefährlich. Die langen Quergänge in der Südwand verlaufen teilweise auf splitterigen Gesimsen. Ein fixes Drahtseil am Ostende der zweiten Querung und eines am Ansatz der Gipfelwand (zu diesem muss man ca. 3 m hochklettern). Steinmandl markieren die gesamte RouteAufstiegszeit: 4-5 Stunden ab HütteDetailinformationen zur Route erteilt der Hüttenwirt der Tribulaunhütte

Weißwandspitze
(3016m) 

Ausgangspunkt
Hinterstein 1450 m (Stein ) / Innerpflersch

Höhenunterschied
1750 m mit leichten Gegenanstiegen

Gehzeit
2 ½ Std. bis Hütte, 6 Std. bis Gipfel

Beste Jahreszeit: Mitte Juni bis Anfang Oktober

Einkehrmöglichkeit
Magdeburger Hütte, Mitte Juni bis Anfang Oktober, Tel. 0472 632 472 oder 0472 632 014, Übernachtung

Kurzbeschreibung
Vom Parkplatz auf Weg Nr. 6 und Mark. „Tiroler Höhenweg“ oberhalb von der Ochsenalm vorbei und steiler in vielen Kehren zur Schafalm 2116 m. Weiter bis zum Schild " Noch 16,5 Min. zur Hütte"  (was auch stimmt) und kurz nach dem Rochollsee erreicht man die Magdeburger Hütte auf 2423 m (Übernachtung).Von der Hütte kurz zum See absteigen und auf dem Steig Nr. 7 und Beschilderung „Tiroler Höhenweg“ in den Kessel westlich der Weißwandspitze. Jetzt steil über einen Geröllhang, später über Felsplatten (Seilsicherungen) auf einen kleinen Sattel. Von hier in Kehren zu den weißen Kalksteinen der Weißwandspitze. Nun immer den Steinmandln folgen über Schotter und Felsen zum Gipfelkreuz. Abstieg erfolgt wieder über den Anstiegsweg.

 
   

Neues Wanderportal: 

Es stellt 720 Wanderungen in Südtirol vor und erleichtert die Planung individueller Touren.
Aktuell stehen 720 Routenvorschläge, 24.000 Wegweisterstandorte sowie 30.000 Informationspunkte (Gipfel, Seen, Hütten, Parkplätze, Bushaltestellen etc.) im Netz, die kontinuierlich aktualisiert werden. Das System informiert über Länge, Schwierigkeit, Wegbeschaffenheit und Höhendifferenz der gewählten Tour.
www.trekking.suedtirol.info