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KLEMENTHOF

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Kultur

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Kulturelles

     

Brixen

Brixner Dom
Der Brixner Dom ist die größte Kirche Brixens und gehört zur traditions- und ehemals einflussreichen Diözese Brixen (heute Bozen-Brixen). Der Sitz des Bischofs war schon bald nach Gründung der Stadt von Säben nach Brixen verlegt worden, wo er bis 1964 verblieb. Der Dom zu Brixen ist weiterhin die ranghöchste Kirche in Südtirol. Der Dom wurde erstmals um 980 erbaut und in der Folge romanisch adaptiert. Nachdem er niedergebrannt war, wurde er 1745 im Stil des Barock neu errichtet. Er ist dreischiffig ausgelegt. Im Inneren des Doms befinden sich bedeutende Werke des Tiroler Künstlers Paul Troger. Der Dom ist der Himmelfahrt Marias und dem Heiligen Kassian geweiht. Direkt in seiner Nähe befinden sich der sehenswerte romanische Kreuzgang sowie die Pfarrkirche St. Michael und die Frauenkirche
Dom: geöffnet täglich von 9.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 18 Uhr. Domführungen: an Werktagen um 10.30 und um 15.00 Uhr – Treffpunkt: Domportal. (www.brixen.org)  

Kreuzgang

Der Brixner Kreuzgang ist ein mittelalterlicher Kreuzgang (quadratisch im Grundriss), im Mittelalter unter mehreren Bischöfen angelegt und erweitert. Er grenzt nördlich direkt an den Dom von Brixen, in der Mitte befindet sich ein kleiner Garten (Innenhof). Die Wände des Kreuzganges sind mit diversen Fresken, die religiöse Motive darstellen, bemalt. Ursprünglich war er als Stätte der Meditation für Priester und Ordensleute gedacht. Heute ist er als bedeutende Sehenswürdigkeit dem Publikum zugänglich. Er bleibt jedoch weiterhin auch ein Ort der Entspannung und Meditation.

Diözesanmuseum Brixen
Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesan- museum in der Hofburg in Brixen. Die Hofburg, nach 1250 als Residenz der Fürstbischöfe von Brixen erbaut, diente bis 1964 als Bischofssitz. Von ihrer Geschichte zeugen Einrichtungs- gegenstände, Textilien, Baupläne, Karten, Urkunden und Bilder in der historischen Abteilung. Die Kunstabteilung zeigt in Plastik, Malerei und Kunstgewerbe die Entwicklung sakralen Kunstschaffens von der Romanik bis zur Moderne.
Diözesanmuseum in der Hofburg: geöffnet täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr; Montag geschlossen. Weitere Informationen

Pharmaziemuseum Brixen
Das kleine Museum wurde 2002 im Haus der Stadtapotheke eröffnet. In seinen vier Räumen mit einer Gesamtfläche von 150 qm verbindet es moderne Architektur, Kunst und die Geschichte des Heilmittels und stellt für Lajen wie Experten eine pharmaziehistorische Fundgrube dar. Die gezeigten Geräte, Heilmittel, Gefäße und Verpackungen stammen aus dem täglichen Apothekengebrauch und beschreiben Fortschritt und Wandel der Arzneikunde am Beispiel eines originalen Bestandes. In ihrer Kontinuität und Fülle dokumentieren sie nahezu lückenlos mehr als 400 Jahre Pharmaziegeschichte.
Pharmaziemuseum: in der Adlerbrücke. Geöffnet Dienstag und Mittwoch von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr. Führungen auf Anfrage unter der Nummer 0472 836189  

Neustift

Das Augustiner Chorherrenstift Neustift, 1142 vom Brixner Bischof Hartmann gegründet, hat seither Geschichte gemacht. Von Anfang an auch vielbesuchtes Hospiz und Raststätte für Pilger auf der Reise ins Heilige Land oder nach Rom, war das Kloster ein wichtiger Bezugspunkt im geistigen Leben Europas. Davon zeugen heute noch die berühmte, sehr umfangreiche Stiftsbibliothek, die weitläufige Bildungstätigkeit und auch der gern besuchte Klosterkeller. Das Kloster war und ist auch heute noch kulturelles und geschichtliches Zentrum von Tirol. Die Mönche haben sich immer schon dem Anbau und der Produktion von Wein gewidmet. Die Besucher lieben es deshalb, einige Zeit in den Kellern der Klosterkellerei zu verbringen und die ausgezeichneten Weine aus Eigenproduktion zu verkosten.
Kloster Neustift: täglich geöffnet, an Sonn- und Feiertagen geschlossen; bei mindestens 10 Personen, jeweils Führungen um 10.00, 11.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr. Für Gruppen ist eine Voranmeldung unter der Telefonnummer 0472-836189 
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Feldthurns

Schloss Velthurns
Die Schlossanlage aus dem 16. Jh. diente den Fürstbischöfen von Brixen bis 1803 als Sommersitz. Berühmt war der Hirschgarten des Schlosses. Wie in einem Lustschloss waren auch ein riesiges Freigehege für Vögel und ein Fischteich angelegt. Als besondere Sehenswürdigkeiten gelten heute die Innenausstattung aus der Renaissance mit Täfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzten Portalen, Öfen und Fresken sowie die Sammlung Südtiroler Kunstwerke des 15. bis 20. Jh.s.
Schloss Velthurns: täglich außer Montags Führungen um 10.00, 11.00, 14.30 und 15.30 Uhr  Gruppenführungen auch außerhalb dieser Zeiten mit Voranmeldung (Tel. 0472 855 525); Heimatmuseum im Schloss Velthurns: Geöffnet von 11.30 bis 12.30 und 16.00 bis 17.00 Uhr Montag geschlossen. (mehr Infos)
( www.provinz.bz.it/museenfuehrer/ )

 

Rodeneck

Schloss Rodenegg in Rodeneck: Um 1140 erbaut, im 16. Jhd. vergrößert und im 9. Jhd. restauriert. Ausstattung aus der Spätrenaissance. Mächtige Währanlage, älteste profane Fresken über die Iweinsage aus dem 12. Jhd. Führungen ab Mitte Mai bis Mitte Oktober um 11.00 und 15 Uhr, Montag geschlossen. Gruppenanmeldungen: Tel. 0472 454056 Fax: 0472 454056
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Teis

Mineralienmuseum Teis
Die Sammlung des Mineraliensuchers Paul Fischnaller beinhaltet neben den berühmten Teiser Kugeln viele Bergkristalle und andere Mineralien aus den alpinen Klüften. Als Einstieg zum Thema zeigt ein Video die Entstehung der Mineralien.
Mineralienausstellung im Vereinshaus Teis, Dienstags bis Donnerstag von 10.00 – 12.00 und von 14.00 – 16.00 Uhr; Samstag und Sonntag von 14.00 – 16.30 Uhr. Führungen nach Vereinbarung  8 (www.mineralienmuseum-teis.it )
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Barbian

Trostburg bei Waidbruck.
Die Burg ist zu Fuß erreichbar: über einen mittelalterlichen Weg (ca. 15. Min.) ab dem Ort Waidbruck oder über einen bequemen Gehweg (ca. 25 Min.) ab dem Friedhof, unterhalb des Tunnels nach Gröden. Die im 12. Jh. errichtete Burg wurde im 14. und 15. Jh. erweitert. Einst im Besitz des Bruders von Minnesänger Oswald von Wolkenstein, gehört sie seit 1967 dem Südtiroler Burgeninstitut. Das heutige Erscheinungsbild des Residenzschlosses mit Festungscharakter ist geprägt von Umbauten der Renaissance. Die idyllische und unverfälschte Burg symbolisiert die Spannung zwischen wehrtechnischem Schutz und repräsentativer Wohnlichkeit. Der Rundgang durch die Burg schließt auch die Ausstellung von rund 80 einzigartigen Modellen Südtiroler Burgen aus der Hand des Ludwig Mitterdorfer (1885-1963) ein.
Besichtigungen nur mit Führung und bei Voranmeldung um 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr. Montag geschlossen
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Klausen

Stadtmuseum Klausen
Bereits 1914 wurde in Klausen ein Museum gegründet, deren Sammlungen sich im Laufe der Jahre erweiterten. 1938, unter faschistischer Regierung, wurden die Sammlungen dem Stadtmuseum in Bozen übergeben, wo ein 'Museo dell'Alto Adige' (Museum Südtirols) geplant war. Erst 1978 konnten die Kunstwerke nach Klausen zurückgeführt werden, wo sie im ehemaligen Kapuzinerkloster ihre Aufstellung fanden. Die verschiedenen Sammlungen umfassen: Loretoschatz (spanisches und italienisches Kunsthandwerk vom 16. und 17. Jh.), sakrale Kunst (15. - 19. Jh.), Künstler und Kunst in und um Klausen aus der 2. Hälfte des 19. Jh.s, als Klausen ein beliebtes Ziel für Künstler auf der Suche nach romantischer Inspiration war
Stadtmuseum mit Loretoschatz
, 10.00 bis 12.00 und 16.00 bis 19.00 Uhr, So./Mo. Geschlossen
von Klausen zu Fuß zum alten Bischofsitz (vor 1000 n. Chr.)
Kloster Säben.
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Meran

Besichtigung der Gärten vom Schloss Trauttmannsdorff und das Touriseum, geöffnet von 9.00 bis 21.00 Uhr; kein Ruhetag. ( www.trauttmannsdorff.it )
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Ridnaun

Landesbergbaumuseum Schneeberg.
Das höchstgelegene Bergwerk Europas am Schneeberg ist fast zur Gänze erhalten. Europaweit einmalig ist daher auch der umfassende Einblick in die 800 Jahre währende Bergbaugeschichte. In Ridnaun zeigt der Schaustollen (200 m lang) die Erzabbaumethoden vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Hier bietet die noch heute funktionstüchtige Originalanlage aus den zwanziger Jahren einen realistischen Eindruck der Erzaufbereitung. Bergbaugeschichte und Leben der Knappen sind im Arbeiterhaus dokumentiert. Der Besuch bei einer mehrstündigen Exkursion unter Tage (7 Std.) oder bei einer Tagestour auf den Schneeberg (10 Std.) wird zum Erlebnis. Der Bereich auf der Passeirer Seite besteht aus der Knappensiedlung St. Martin am Schneeberg (2355 m) und dem ehemaligen Bergbaugelände. Das Herrenhaus und das alte Knappenhaus wurden zu einer Schutzhütte mit 100 Schlafplätzen umgebaut. Die alte Schmiede beherbergt einen Schauraum. Auch von dieser Seite werden verschiedene Touren und Führungen durch das Abbauggebiet angeboten.
Führungen um 9.30, 11.00, 13.30, 15.00 Uhr; Gruppenanmeldungen unter der Nummer 0472 656364, Montags geschlossen. ( www.provinz.bz.it/volkskundemuseen/ )
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Mareit
 
Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum - Schloss Wolfsthurn
Über dem Kirchdorf Mareit erhebt sich mächtig Schloss Wolfsthurn, wo seit 1996 das Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum, als Teil des Landesmuseums für Volkskunde von Dietenheim, seinen Sitz gefunden hat. Auf drei Stockwerken sind drei Ausstellungsbereiche untergebracht. Neben Jagd und Fischerei aus kulturhistorischer Sicht führt der Rundgang auch durch die im Originalzustand erhaltenen Prunkräume des Schlosses und vermittelt den Eindruck vom adeligen Leben im 18. und 19. Jh. Museumspädagogische Aktionen haben im Kellergeschoss Platz gefunden. Ein ca. 1 km langer Weg zu den Themen Wald und Wasser führt vom Dorf zum Schloss. Dieser ist mit Kinderwägen und Rollstühlen befahrbar. (mehr Infos)
 

Dietenheim
bei Bruneck

Südtiroler Volkskundemuseum
1976 gegründet, ist das Volkskundemuseum das Älteste Südtiroler Landesmuseum. In einem stattlichen Pustertaler Ansitz (Mair am Hof), von dem schon im 19. Jh. verschiedene Reiseschriftsteller Notiz nahmen, und in dem angrenzenden Freilichtmuseum soll durch das Zueinanderstellen der Behausungen des Adels, der selbstversorgenden Bauern und der minderen Leute (Kleinhäusler) nebst einigen Werken der Volkstechnik ein sozialgeschichtlicher Blick in die Vergangenheit geöffnet werden. Das begehbare Landesmuseum ist ein Lehrpfad der Kulturgeschichte des einfachen Volkes und zeigt vor allem die Alltagsarbeit auf Hof und Feld.
Volkskundemuseum; schöne alte Bauernhöfe in reizvoller Landschaft. Dienstag bis Samstag von 9.30 bis 17.30 und Sonntag von 9.30 bis 19.00 Uhr geöffnet. Montags geschlossen. ( www.provinz.bz.it/volkskundemuseen/ )
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Bozen

Archäologiemuseum Ötzi
Der vor über 5300 Jahren im Gletschereis der Alpen konservierte Mann ahnte noch nicht, dass er lange nach seinem Tode unter dem eigenartigen Namen "Ötzi" sehr berühmt werden würde. Wohl kaum ein archäologisches Ereignis der letzten Jahre hat die Menschen so berührt, wie die Auffindung der 5300 Jahre alten Mumie samt Kleidung und Ausrüstung im Gletschereis auf 3210 m Seehöhe.
Archäologiemuseum Ötzi, geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Montags geschlossen. ( www.archaeologiemuseum.it )
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Messner Mountain Museums Firmian

Reinhold Messner, Extrembergsteiger und Grenzgänger aus Leidenschaft, ist ein Mann mit Visionen, die er auch umzusetzen pflegt.
Messners Heimat Südtirol ist Hauptschauplatz seines
ehrgeizigen Museumsprojektes, bestehend aus fünf Elementen. Das Herzstück wurde am 11. Juni 2006 auf Schloss Sigmundskron bei Bozen eröffnet.
Das
Messner Mountain Museum, kurz
MMM FIRMIAN, ist untergebracht in der restaurierten Burgruine. Die Berge und ihre Bewohner stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die aus Bildern, Skulpturen und Objekten besteht, die Reinhold Messner in zahlreichen Expeditionen gesammelt hat.
 
     

Südtiroler Museumführer

Eine Übersicht zu allen Museen Südtirols, u.a. dem Archäologiemuseum mit der berühmten Gletschermumie (auch "Eismann" oder "Ötzi" genannt). Möglichkeit für alphabetische, geographische oder themenbezogene Recherchen. Angabe von Preisen, Öffnungs- und Führungszeiten.

( www.provinz.bz.it/museenfuehrer )

 

Ein Streifzug durch die Geschichte 

Geschichte trifft Zukunft – Gedenkjahr 2009
Das 200-Jahr-Jubiläum der Erhebung von 1809 ist Anlass zu gedenken und zu feiern. Das Gedenkjahr 2009 steht unter dem Motto "Geschichte trifft Zukunft". Informieren Sie sich online über Inhalte und Veranstaltungen des Gedenkjahres.

Alles Wissenwerte über das
200-Jahr-Jubiläum der Erhebung von 1809

 

 

Kulturpflanzen der Alpen

Die Geschichte des Ackerbaus und der Gemüsegärten, Informationen über Anbau, Nutzung, lokale Sorten – diese und andere sind Themen der Wanderausstellung, welche von der Landesabteilung „Land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung“ verliehen wird.

Wanderausstellung online