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KLEMENTHOF

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Kultur

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einige Wandervorschläge

Adolf Munkel Weg

Man fährt mit dem Auto ins Villnössertal bis zum Informationsstand Zans. Von Zans (1680 m) verlauft man den Weg zur Großgrube und nach St. Zenon (1870 m). Über den Adolf Munkel Weg westlich bis zur Gschnagenhartalm (2040 m). Von hier aus kann man über die Duslerhütte nach Zans zurückkehren. Der Weg führt dann weiter bis zur Brogles Alm, von wo man nach St. Magdalena absteigen kann.
Gehzeit: 5 Stunden, leichte Wanderung
Markierungsnummer: 35

 
Rodenecker Alm

Höhenwanderung ab der Ronerhütte auf 1832 m durch den Wald und den sonnigen Wiesen der schönen Rodenecker Almhochfläche.
Über die Starkenfeldhütte (1.936 m) bis zum Astjoch (2.194 m).
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied: 470 m

 
Fanealm
Brixner Hütte

Fahrt bis nach Vals, zum Faneparkplatz (1.720 m); von dort Wanderung bis zur Fanealm (1.739 m) Von dort geht es weiter durch die steile Schrammeschlucht zur Labesebenalm und über den Seebach (Wasserfall) bis zur Brixner Hütte (2.270 m).
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied: 600 m

 
Rodeneck (Schloss besichtigung)

Wegverlauf:  von Natz nach Viums vor der Kirche den Feldweg nach rechts bis zum Viumser-Brunnen, dort nach links, Abstieg zum Rundlhof, weiter zur  Rundl – Brücke (630 m), Aufstieg auf dem Waldweg Nr. 1 zum Schloss Rodeneck (Schlossbesichtigung). Der Rückweg erfolgt auf der selben Strecke.
Gehzeit: 3 Stunden
Länge: 10 km
Höhendifferenz: 400 m.

 
Brixner Höhenweg (Plose)

Von der Talstation der Umlaufbahn St: Andrä/Plose mit der Bahn nach Kreuztal (2.000 m). Von Kreuztal zur Rossalm und über die Gampenwiesen zur Schatzerhütte und Enzianhütte und zurück zur Skihütte nach Kreuztal.

 
Natz Lüsen Rodeneck Natz

Anspruchsvolle Rundwanderung ausgehend von Natz (890 m). Steigen Sie in die Rienzschlucht (600 m) ab (Markierung rot-weiß Nr. 4), überqueren die Rienz auf der neuen Fußgängerbrücke und laufen Sie hoch zum Niedersthof. Nach ca. 800 m in Richtung Lüsen zweigt ein Weg (Markierung rot-weiß Nr. 1) nach Rodeneck ab. Über die Weiler Spisses und Vill erreichen Sie das Schloss Rodenegg. Durch den Wald (Markierung rot-weiß Nr. 1) steigen Sie wiederum in die Rienzschlucht ab und kehren über die Rundlbrücke nach Viums und Natz zurück.
Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Höhenunterschied: 1.400 m

 
Gitschberg Seefeldsseen

Nach Auffahrt mit der Kabinenumlaufbahn zur Bergstation auf den Gitschberg (2.000m) lohnende Wanderung über den Schellenbergsteig zu den Seefeldseen. Rückkehr erfolgt über das Altfaßtal nach Meransen.
Gehzeit: 6 Stunden
Höhenunterschied: 1200 m

 
Barrierefreies Wandererlebnis im Villnösstal
Die Natur erleben, ohne bei der Wanderung groß ins Schwitzen zu geraten oder von der einzigartigen Natur der Dolomiten abgelenkt zu werden, können Genusswanderer auf dem neuen Natuererlebnisweg Zans im Talschluss von Villnöss.
Der Wanderweg, der beim Parkplatz in Zans startet, ist für Menschen mit Behinderung geeignet. Er ist auf der ganzen Länge problemlos mit dem Rollstuhl befahrbar und ist teilweise mit Brailleschrift ausgestattet. Der Weg führt über die Piuswiese und einer neu errichteten Holzbrücke bis zum Wildgehege,vorbei am Kalkofen, an der Hütte „Kelderer Wiede“ und am Forsthaus vorbei bis zurück zum Zanser Parkplatz. Der 3km lange, eindrucksvolle Rundgang bietet auf insgesamt 14 Raststationen viele Ausblicke in die Natur der Geisler sowie über die Tiere im Wildgehege, über die Pflanzen auf der Alm und auch über die Menschen, die zum Entstehen des Talschlusses beigetragen haben.
Der Naturerlebnispfad eigent sich besonders für genussreiche Spaziergänge mit Kindern, älteren Menschen und Gehbehinderten.
 
 
Klausner Hütte und Latzfonser Kreuz Diese beliebte Wanderung ist unschwierig, der Zugangsweg im oberen Teil allerdings etwas steil und steinig. Guten Gehern empfiehlt sich vom Latzfonser Kreuz aus die knapp einstündige Besteigung der 2581 m hohen Kassiansspitze auf Steig 9.
Tourenverlauf:
Anfahrt mit dem Auto von Feldthurns nach Latzfons und auf der Höhenstraße hinauf zum Parkplatz beim Kühhof (1587 m). Von da auf dem breiten Wirtschaftsweg (Markierung 1) durch lichten Wald und blühende Bergwiesen nur leicht ansteigend zur Klausner Hütte (1920 m; Schutzhütte mit Sommerbewirtschaftung); ab Kühhof 1 1/2 Stunden. Oberhalb der Schutzhütte breitet sich ein besonders schöner Zirbenwald aus, den viele Tannenhäher bewohnen. Dann auf dem breiten Weg 1 zu den Rungger Hütten auf und, Kreuzwegstationen sowie weiterhin der Markierung 1 folgend, auf dem breiten Weg in mäßig steilem Anstieg durch freie Berghänge hinauf zum Latzfonser Kreuz (2311 m; ab Klausner Hütte 1 Stunde; Einkehrmöglichkeit), das auf freier Bergeshöhe am felsigen Grat des Bergmassivs Ritzlar/Kassiansspitze steht. Das 1868 an der Stelle einer früheren Kapelle erbaute Kirchlein zum Latzfonser Kreuz gilt als höchste Wallfahrtskirche Europas und beherbergt im Sommer den "Schwarzen Herrgott", ein viel verehrtes, zum Schutz vor Gewittern angeflehtes Kruzifix, das alljährlich in feierlichen Prozessionen im Frühsommer von Latzfons herauf und im Herbst wieder zurück gebracht wird. Nahe der Höhenkirche steht eine bewirtschaftete Schutzhütte. - Abstieg: Über den beschriebenen Aufstiegsweg.
Anfahrt: Kühhof (1587 m)
Wegnummer: 1
Tourenlänge: 6056 m
Höhenleistung Aufstieg: 745 m
Höhenleistung Abstieg: 17 m
Gehzeit Hinweg: 2 h 20 m
Gehzeit Rückweg: 1 h 40 m
Gemeinde: Klausen
Wegart: leichter Bergweg
 
Feldthurnser Kastanienwanderweg Gemütliche und teilweise aussichtsreiche Wanderung ebendurch und abwärts; sie führt durch die typische ländliche Kulturlandschaft des unteren Eisacktals mit ihren Wiesen, Bauernhöfen und Kastanienbäumen; Säben und Klausen sind bedeutende Kulturstätten.
Tourenverlauf:
Vom Unterwirt startend geht es zuerst zum Kirchlein St. Antonius, dann geradeaus zu den Höfen Radoar und Moar, rechts leicht ansteigend durch Äcker zu querender Hofzufahrt und auf dieser zum Kastanienhain und zum einsam gelegenen Weinbrennerhof (860 m). Weiter auf Weg durch Föhrenwald und Wiesen die Hänge quernd zum Hof Moar zu Viersch mit hübscher Josefskapelle (863 m). Von da absteigend zur Häusergruppe Pardell (775 m; Kapelle mit Gedenktafel aus den Freiheitskriegen) und nun der Markierung 1 folgend auf schmaler Zufahrtsstraße an Höfen vorbei in Kehren hinunter nach Säben (729 m; Besichtigung der historischen Stätten und der schönen Kirchen: Tiefblick auf Klausen). - Der Burgfelsen von Säben war schon seit prähistorischer Zeit besiedelt, trug in der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends den im 10. Jh. nach Brixen verlegten Bischofssitz, später die Burg der Herren von Säben und schließlich, neben mehreren Kirchen, seit dem späten 17. Jh. das heute noch bestehende Benediktinerinnenkloster. - Von Säben nach Belieben auf einem von zwei gleich schönen Wegen (Pilgerweg mit Markierung 1 oder Säbener Promenade) ins malerische Städtchen Klausen ab (525 m; verschiedene Einkehrmöglichkeiten, historischer Kern). - Von da schließlich mit dem Bus zurück nach Feldthurns.
Anfahrt: Feldthurns (856 m)
Wegnummer: 3, 1
Tourenlänge: 5893 m
Höhenleistung Aufstieg: 129 m
Höhenleistung Abstieg: 445 m
Gehzeit Hinweg: 1 h 30 m
Gehzeit Rückweg: 1 h 50 m
Gemeinde: Klausen, Feldthurns
Wegart: mittelschwieriger Wanderweg
 
Altfaßtal und Seefeldsee Diese Wanderung führt in das Altfasstal, ein bezauberndes Almtal mit Einkehrstätten. Weniger Gehtüchtige dürfen sich mit der Wanderung durch das Almtal begnügen, Gehfreudigeren sei auch der Aufstieg zum Großen Seefeldsee empfohlen.
Tourenverlauf:
Mit dem Auto westwärts nach Mühlbach und von dort entweder mit dem Pkw oder mit der Seilbahn hinauf zum Höhendorf Meransen (1414 m, Parkplätze). Von dort der Markierung 6 folgend gerade hinauf zu einer Häusergruppe und auf der Höfezufahrt mit Markierung 10 westwärts hinauf zu den Walderhöfen (1556 m), auf breitem Fahrweg zuerst der Nr. 10 und dann der Nr. 15 folgend auf breitem Wirtschaftsweg durch Wald talein zur Großbergütte (1638 m; Almgasthaus) und dann durch das Altfasstal auf dem breiten, meist nur leicht ansteigenden Wirtschaftsweg durch wunderschöne Wiesen mit einer unheimlichen Vielfalt von Alpen- und Wiesenblumen talein. Nach rund 2 Stunden zur Pranterstadlhütte und die Wieserhütte, zwei malerische Almgaststätten im prächtigen Talschluss (ca. 1850 m). Mit etwas Glück kann man aus nächster Nähe die Murmeltiere beobachten. Nach gebührender Rast sollte man - Ausdauer und gutes Bergschuhwerk vorausgesetzt - noch den gut einstündigen, steilen Aufstieg (Nr. 15) zum Großen Seefeldsee (2271 m) auf sich nehmen. Abstieg: Vom See zurück zu den Hütten im Talschluss, von dort auf dem markierten "Jägersteig" am östlichen Talhang etwa 1/2 Stunde hinauf zu einer Heuhütte (1988 m), nun auf dem schönen Höhensteig und später auf breitem Forstweg in langer Querung der großteils bewaldeten Hänge südwärts zu den Walderhöfen und zurück nach Meransen.
Anfahrt: Meransen (1414 m)
Wegnummer: 10, 15, 16B, 16A, 16, 10
Tourenlänge: 19164 m
Höhenleistung Aufstieg: 1118 m
Höhenleistung Abstieg: 1118 m
Gehzeit: 6 h 10 m
Gemeinde: Mühlbach
 
Alfasstal -
Vom Gitschberg ausgehend

Start: Von der Bergstation Gitschberg Richtung Zasslerhütte und Ochsenboden. Abstieg zur Weißalm in Richtung Altfasstal zur Pranter Stadel- und zur Wieserhütte. Rückweg durchs Altfaßtal zur Großberghütte, Parkplatz, und durch den Ort Meransen zur Talstation Gitschberg.
Tourenlänge: 11647 m
Höhenleistung Aufstieg: 210 m
Höhenleistung Abstieg: 928 m
Gehzeit Hinweg: 3 h 15 m
Gehzeit Rückweg: 4 h 5 m
Wegnummer: 21, 12, 21, 6, 12B, 16B, 15, 6, 6A, 12A
Wegart: leichter Bergweg

 
Radlsee

Anfahrt Brixen - Tils - Gereuth/Pelungerhof (8,5 km von Brixen auf 1380 m). Von Gereuth teils mäßig, teils auch stärker ansteigend zur Radlseehütte (2.284 m) Abstieg über den Hundskopf zum Ausgangspunkt zurück.
Gehzeit: Wegzeit: 4,50 Stunden
Höhenunterschied: 850 m

 
Kreuzwiesenhütte

Die Kreuzwiesenhütte ist eine altbekannte Almgaststätte in herrlicher Lage (über deren Bewirtschaftung sicherheitshalber Erkundigung einholen!). Die hier vorgeschlagene Rundwanderung ist - abgesehen vom Abstieg b - leicht und problemlos, erfordert aber Ausdauer; der besagte Abstieg b ist hingegen teilweise sehr steil und daher nur trittsicheren Gehern mit guten Bergschuhen anzuraten.
Tourenverlauf:
Vom Hotel Lüsnerhof im Weiler Rungg (1160 m) über den alten Traktorweg (Almweg, Markierung 11) durch Waldhänge zum verfallenden Hof Gargitt auf (1515 m), dann teils leicht, teils stark ansteigend zur Bacheralm (1821 m) und über den Wirtschaftsweg die Hänge südostwärts querend hinüber zur Kreuzwiesenhütte (1924 m), die inmitten einer ausgedehnten Bergwiese mit Prachtblick zum Peitlerkofel liegt. - Abstieg: Auf markiertem Steig 10 und später längere Zeit durch einen extrem steilen Heuzieher-Hohlweg durch die Waldhänge und vorbei an der Gostalm hinunter zum Jungfraubrünndl (köstliche Quelle mit Tisch und Bänken) und weiter durch Wald bergab zum Ausgangspunkt.
Anfahrt: Hotel Lüsnerhof/Rungg (1160 m)
Wegnummer: 11, 2A, 12
Tourenlänge: 8226 m
Höhenleistung Aufstieg: 759 m
Höhenleistung Abstieg: 759 m
Gehzeit: 3 h 40 m
Gemeinde: Lüsen
Wegart: leichter Bergweg

 
Puntleider See

Eindrucksvolle und einsame Bergwanderung durch die rauhe, steile, unberührte Hochgebirgslandschaft der nordöstlichen Sarntaler Alpen. Anfahrt Graßstein - Puntleid 2km (1.100m).Über die Höfe von Puntleid ansteigend zur Berglalm (1.534m) und weiter zur Sulzenalm (1.924m) und hinab zum Puntleider See (1.874m).
Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied: 950m
Kondition: Bergerfahrung und Trittsicherheit

 
Almwanderung Halslhütte Gampen Skihütte

Anfahrt mit dem Auto bis St. Georg – Afers (Niedereggerhof). Von dort führt die Wanderung ins Tal und entlang des Bachweges Nr. 10 zur noch einzigen funktionierenden Wassermühle – der Gasser Mühle – und zum Hintersägehof mit Besichtigung des Kalkofens. Der obere Teil des Bachweges – auch Gestrendweg – genannt, führt uns durch eine eindrucksvolle und unberührte Landschaft, die von den Aferern ursprünglich wegen der Unwegsamkeit des Geländes auch Höllenschlund genannt wurde – bis zum Halst, einem kleinen Pass am Ursprung des Aferer und Lüsner Tales. Von dort geht´s bergauf der Markierung Nr. 4-8 folgend zu den Gampen Wiesen und zur Enzianhütte. Weiter geht es auf dem Forstweg Nr. 8 zur Schatzerhütte und Skihütte.
Reine Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied im Auf- und Abstieg ca. 500 m
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittelschwer

 
Schrüttensee im Schalderertal

Fahrt mit dem Auto nach Schalders/Steinwend (1466 m). Der anfangs stark ansteigende Weg (Markierung 13-4-5) führt uns zum wildromantischen Bergsee Schrüttensee (1957m). Nach einer ausgiebigen Rast erfolgt der Rückweg durch Lärchenwälder nach Bad Schalders. Es besteht die Möglichkeit noch den alten Bachweg nach Vahrn zu wandern. Erholung der müden Wanderfüße in der Kneipp-Tretanlage ist angesagt.
Besonders zur Alpenrosenblüte eine empfehlenswerte Wanderung in einer wenig bekannten Gegend.
Reine Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied im Aufstieg ca. 500 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis schwer
Voraussetzung: Wanderkleidung und Bergschuhe, Proviant und Getränke mitnehmen, da keine Einkehrmöglichkeiten längs des Wanderweges

 
Latzfoner Kreuz

Anfahrt mit Auto bis zum Kühhof oberhalb Latzfons (1587 m). Von dort führt der Weg (Markierung 17) vorbei an zahlreichen Heu- und Almhütten zur Klausner Hütte (1923m, Einkehrmöglichkeit). Nun geht es in ca. 1 ½ stündiger Wanderung weiter zum Latzfonser Kreuz mit Schutzhaus und Wallfahrtskirche (2311m). Die Rückkehr erfolgt über Kasereck.
Reine Gehzeit: 5 Stunden
Höhenunterschied im Aufstieg ca. 800 m
Schwierigkeitsgrad: schwer

 
Vahrn: Georgssteig

Wegverlauf:  In Vahrn zweigt man kurz nach der Brücke vom Kirchweg rechts (Hinweisschild) auf den Fußweg ab, der am Ufer des Schalderer Baches talaufwärts führt. Nach dem Siedlungsbereich wird die Kneippanlage erreicht. (Wassertretanlage, Trimmgeräte, Kinderspielplätze) Der Ufersteig führt nun weiter durch das bewaldete Tal bis zum Bereich "Faller Lacke" unterhalb des Faller Hofes, wo der Talweg erreicht wird. Wer weiter taleinwärts wandern möchte, folgt dem Weg und erreicht Bad Schalders (1.108 m). Als Rückweg empfiehlt sich derselbe Talweg. Man kann aber auch nach der Faller Lacke, kurz dem Georgssteig folgend, über einen rechts abzweigenden Steig nach Salern gelangen. Der Abstieg folgt von dort entweder links auf dem Fußweg (Markierung 6) vorbei an der Kneippanlage oder ostwärts mit Mark. 20 über den Kichhügel zur Ortsmitte.
Gehzeit:  2.45 Stunden
Höhendifferenz: 460 m
Länge:  7,5 km
Einkehrmöglichkeit: Gasthof "Wegscheider" in Schalders

 
Lüsner Almwanderung mit Gipfelvariante Astjoch

Anfahrt über die Bergstraße von Lüsen bis zum Gasthof Tulperhof (1.640 m). Von hier Anstieg (Mark. 3) bis zum Tulper Gampis (1.806 m), weiter über die Markierung 2 zur Starkenfeldhütte (1.936 m) und über den Almweg zur Astalm. Den nördlichen Hang des Astjochs entlang zur Einhäuser Alm (2.120 m) und über den Ostrücken zum Gipfelkreuz (2.194 m). Der Abstieg erfolgt über die Kreuzwiesenhütte, die Bacheralm und die Plaselleralm und führt auf dem Weg Markierung 3 zurück zum Parkplatz.
Gehzeit:  4 – 5 Stunden
Höhendifferenz:   ca. 300 m
Schwierigkeitsgrad: leicht – mittel

 
Über den Scheibenberg nach Zirmait in Schalders

Wegverlauf: Vom Parkplatz beim Gasthof Ortner in Spiluck (1.325 m) ausgehend folgt man anfangs noch der Straße und zweigt kurz oberhalb in der 2. Kehre rechts (Hinweis) über die Böschung mit Mark. 2 A ab. Der Steig, führt dann als Waldweg über den Bergrücken mitunter steil hinan zum Osthang und zum Gipfelkreuz auf den südöstlich vorspringenden Felskopf (1.930 m – 1.45 Std.). Bekannter Aussichtspunkt. Die Markierung 2 A führt in nordwestliche Richtung den bewaldeten, flachen Gipfelkamm entlang zum nord- und ostseitig sehr steil abfallenden Seekofel (Nordgipfel). Ein Weg führt nun westwärts hinab zum Bereich "Spilucker Lacke" (den Sattel des Lufiskofels überschreitend) zur Spilucker Scharte (1.796m). In südwestlicher Richtung wieder ansteigend erreichen wir ab dort die unterhalb der schroffen Karspitze gelegene Zirmaitalm (1.891 m – 1 Std. – Jausenstation). Abwärts der Markierung 2 folgen und ostwärts auf der Forststraße zur Steinwiesalm weiter wandern bis zum Gasthof Gostner und dem Ausgangspunkt.
Gehzeit: 3,1 Stunden
Höhenunterschied: 750 m
Länge: 8 km
Gehzeit: 3,1 Stunden
Höhenunterschied: 750 m
Länge: 8 km
Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Ortner, Gasthof Hanserhof

 
Ridnauer Höhenweg

Von Sterzing (950m) mit der Seilbahn zum Roßkopf (1.900m). Weiter eben westwärts zu den Hütten der Kuhalm und Ochsenalm. Unter den Telfer Weißen vorbei auf einem schmalen Steig zur Prischeralm (2.160m) und durch Moorwiesen hinunter zum Weiler Maiern im Ridnauner Talschluß.
Gehzeit: 5,5 Stunden
Höhenunterschied: 782 m

 
Auf den Peitlerkofel

Der Peitlerkofel, der sich über dem Scheitel des Lüsentales kühn in den Himmel reckt, ist einer der schönsten und aussichtsreichsten Berge der Dolomiten. Der Normalanstieg über die Südseite des Berges ist eine lohnende Pflichttour für jeden Bergfreund. Im Gipfelbereich allerdings Klettersteig, der Trittsicherheit erfordert. Für Kinder und weniger Geübte ist ein kurzes Seil vom Vorteil. Die Tour möglichst nur bei verlässlicher Witterung unternehmen, bei unvorhergesehenem Schlechtwettereinbruch größte Vorsicht walten lassen!
Tourenverlauf:
Anfahrt von Lüsen mit Pkw im Lüsner Talschluss, genannt Gunggan, 8 km hinauf zur Würzjochstraße und auf dieser kurz rechts zur Kehre beim Schartbach (1825 m). Von da auf Steig 1 und später 4 teilweise in Kehren über steiniges Gelände steil ansteigend empor zur Peitlerscharte (2357 m). Von da auf bezeichnetem Steig durch den steilen Grashang und dann in der eingebuchteten Südflanke (Gras und Geröll) in vielen kurzen Serpentinen steil und mühsam empor zu einem Felssattel (2765 m) und dann am Gipfelaufbau auf dem drahtseilgesicherten Felspfad über die letzte Steilstufe zum Gipfelkreuz (2875 m). Eine herrliche Weitsicht belohnt die nicht geringen Mühen des Aufstiegs. - Der Abstieg, der besondere Achtsamkeit erfordert, erfolgt über die beschriebene Aufstiegsroute zurück zum Parkplatz.
Anfahrt: Würzjochstraße (1825 m)
Wegnummer: 1, 4, 4B
Tourenlänge: 4622 m
Höhenleistung Aufstieg: 1066 m
Höhenleistung Abstieg: 5 m
Gehzeit Hinweg: 3 h 10 m
Gehzeit Rückweg: 1 h 50 m
Gemeinde: St. Martin in Thurn, Villnöss
Wegart: schwieriger Alpinweg
Eigenschaft: Seilsicherung

 
     

Wandern in den Hochpustertaler Naturparken

Wandervorschlag 1

 

Wegverlauf: Fischleinboden (1.454 m) – Talschlußhütte (1.548 m) – Zsigmondy-Comici-Hütte (2.224 m) – Büllelejochhütte (2.528 m) – Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m) – Altensteintal – Fischleinboden (1.454 m)
Auf dieser Rundwanderung kann man die meisten landschaftlichen und naturkundlichen Besonderheiten des Naturparks kennen lernen.
Von Sexten-Moos erreicht man mit Bus oder Pkw das Fischleintal. Nach der Schranke geht es zum Fischleinboden. Wir folgen zunächst dem Weg ins Altensteintal. Nach etwa 100 m verlässt man den Steig zur Drei-Zinnen-Hütte und nimmt jenen zur Linken (Markierung Nr. 103), der etwas mühevoll über die steile Flanke des Einserkofels durch das Bacherntal hinauf zur Zsigmondy-Comici-Hütte führt. Von der Hütte steigt man über spärlich bewachsene Felsböden zum Büllelejoch an (Markierung Nr. 101). Wir folgen ab der Büllelejoch-Hütte (Steig auf der Oberbachernspitze) dem Weg, der an den schuttreichen Fußhängen der Bödenknoten und des Paternkofels entlang führt. Zunächst geht es in steilen Kehren abwärts, dann fast eben über Blockhalden in Richtung Toblinger Riedl. Bald erreicht man die Drei-Zinnen-Hütte. Von hier steigen wir (Markierung Nr. 102) an den beiden Bödenseen vorbei ins Altensteintal hinab, wo man wieder den Fischleinboden mit der Talschlußhütte erreicht.
Gehzeit: ganztägige Rundwanderung
Höhenunterschied: 980 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwierige Wanderung, Ausdauer erforderlich

Wandervorschlag 2

Wegverlauf: Antoniusstein im Innerfeldtal (1.486 m) – Dreischusterhütte (1.626) – Birkenschartl (2.540 m ) – Birkental – Höhlensteintal – Toblacher See (1.258 m)
Man fährt mit dem Auto bis zum Parkplatz Antoniusstein. Von dort aus erreicht man zu Fuß (Markierung Nr. 12 a) die Dreischusterhütte in einer guten halben Stunde. Unweit der Hütte in Richtung Talschluss zweigt bei einem Wasserfall ein gekennzeichneter Steig (Markierung Nr. 8) rechts in ein Hängetal, das Kohlalptal, ab. Der Steig führt durch Latschendickichte und an einzelnen vom Blitz getroffenen Lärchen vorbei. Am Ende des Kohlalptales geht es in Kehren zum Birkenschartl hinauf. Diese ausgeprägte Scharte verbindet zwei stille Bergtäler, das Kohlalptal und das Birkental. Nach dem Übergang geht man zunächst in steilen Kehren über Schutt hinunter. Im Grunde des Birkentales geht es hinab zum Höhlensteintal, das man etwa einen Kilometer südlich des Toblacher Sees erreicht.
Gehzeit: ganztägige Rundwanderung
Höhenunterschied: 900 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwierige Wanderung, Ausdauer erforderlich

Wandervorschlag 3

Wegverlauf: Sexten (1.316 m) – Frohne – Außergsell (2.004 m) – Innergsell (2.065 m) – Sexten (1.316 m)
Vom Hauptplatz in Sexten aus geht man die Straße entlang etwa 100 m Richtung Moos und überquert dann rechter Hand eine Brücke über den Sextner Bach. Ein Karrenweg führt hinauf auf die Felder der Frohne zum Waldrand hin (Markierung Nr.12c).
Auf steilem Weg (Markierung Nr. 12d) geht es durch den bewaldeten Gsellgraben hinauf. Bald erreicht man die Abzweigung des Weges zum Innergsell. Wir halten uns an den Weg (Markierung Nr.12d) in Richtung Außergsell. Nachdem man den Gsellgraben durchstiegen hat, wandert man rechts zum weiten Wiesenboden auf den Außergsell hinauf. Von Sexten bis zum höchsten Punkt des Außergsells benötigt man etwa zwei Stunden.
Von Außergsell führt ein Steig (Markierung Nr. 12) am Fuß des Gsellknotens entlang zum höheren Innergsell. Man benötigt dazu eine knappe Stunde. Nach Überquerung der Geröllhalden steigen wir zu den gut erhaltenen Unterkunftsbauten aus dem ersten Weltkrieg auf. Wir kehren schließlich vom Innergsell auf einem markierten Steig (Markierung 12, 12c), der durch die steilen Waldhänge im Bereich des Gsellgrabens hinunterzieht, nach Sexten zurück. Für den Abstieg benötigt man etwa 1 ½ Stunden.
Gehzeit: ganztägige Rundwanderung
Höhenunterschied: 750 m
Schwierigkeitsgrad: leichte Wanderung

Wandervorschlag 4

Wegverlauf: Bad Moos (1.362 m) – Rotwandwiesenhütte (1.900 m) – Rotwandwiesen (1.925 m) – Kreuzbergpass (1.636 m) – Bad Moos (1.362 m)
Wir fahren mit der Kabinenbahn von der Talstation Bad Moos hinauf zu den Rotwandwiesen. Ein gut markierter Steig (Nr. 15a) durchquert die Rotwandwiesen Südostwerts, bis zu einer Wegteilung. Man folgt immer dem Steig Nr. 15a nahezu eben durch einen lichten Wald und über Schutthalden bis zum Fuße des Burgstall. Wir gehen um den Felsvorsprung herum, steigen den Hang hoch und durch Latschenbestände wieder hinunter zu den Geröllhalden des Neuners. Nach Überschreitung der Schutthalde gelangen wir durch Gestrüpp abwärts bis zu den Bunkern und zur Bergstation eines Skiliftes; der Markierung 15a und später 124 folgend hinab zum Kreuzbergpass (1.636 m). Von dort können wir zu Fuß auf dem Waldweg (13a) Moos erreichen. 
Gehzeit: ganztägige Rundwanderung
Höhenunterschied: 560 m
Schwierigkeitsgrad: leichte Wanderung

     

Neues Wanderportal: 

Es stellt 720 Wanderungen in Südtirol vor und erleichtert die Planung individueller Touren.
Aktuell stehen 720 Routenvorschläge, 24.000 Wegweisterstandorte sowie 30.000 Informationspunkte (Gipfel, Seen, Hütten, Parkplätze, Bushaltestellen etc.) im Netz, die kontinuierlich aktualisiert werden. Das System informiert über Länge, Schwierigkeit, Wegbeschaffenheit und Höhendifferenz der gewählten Tour.
www.trekking.suedtirol.info